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Erfolg

Investitionskosten bis zu 70 Prozent reduziert
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Flexibel bis an die Maschine

Volkswagen beschleunigt Qualitätssicherung der Motorenproduktion

Kontrollvorrichtungen, Lehrdorne, Messschieber … im Motorenwerk Chemnitz der Volkswagen Sachsen GmbH gehören aufwendige Handmessungen der Vergangenheit an. Heute übernehmen kleine, robuste Koordinatenmessgeräte von Carl Zeiss die Qualitätssicherung im Produktionsbetrieb. Sie lassen sich bei Bedarf an neue Produktvarianten und -generationen anpassen. Damit können Investitionskosten in erheblichem Maße eingespart werden. Gleichzeitig liefern die Messgeräte rasch präzise und umfassende Ergebnisse.

Herausforderung: in der Fertigung flexibel messen

"Ein Messgerät wie der DuraMax entspricht ganz unseren Wünschen," sagt Matthias Kurth, zuständig für die Werkzeug- und Messtechnikplanung im Motorenwerk Chemnitz der Volkswagen Sachsen GmbH. Zur Qualitätssicherung der Motorenbauteile führt das Werk während der Produktion Stichprobenmessungen durch. Kein Koordinatenmessgerät war bisher klein und robust genug, um Form und Maße der Bauteile direkt neben der Bearbeitungsmaschine zu überprüfen. Die Bediener verwendeten deshalb Kontrollvorrichtungen und andere händische Messgeräte. Folge: Die Messinstrumente mussten bei jeder neuen Produktgeneration und -variante ausgetauscht oder umgebaut werden. Zudem war der Prozess zeitaufwendig und fehleranfällig, da die Ergebnisse von der Erfahrung und Tagesform des Bedieners abhingen.

Die Herausforderung bestand darin, einen flexiblen Ersatz für die Lehren zu finden, der sich für den Einsatz in der Fertigungsumgebung eignete.

Lösung: kleines, robustes Koordinatenmessgerät

Heute übernehmen flexibel programmierbare 3D-Koordinatenmessgeräte des Typs DuraMax die prozessbegleitenden Stichprobenmessungen. Volkswagen Sachsen unterstützt damit die Produktion aller Kernbauteile des Motors.

Erst die kleine Baugröße und Robustheit des DuraMax ermöglichte es dem Motorenwerk Chemnitz, die Koordinatenmesstechnik direkt an die Messplätze in den Fertigungslinien zu bringen. Die Stellfläche des Systems beträgt nur rund einen Quadratmeter. Zudem akzeptiert der DuraMax Temperaturen zwischen 18 und 35 Grad, ist schmutzunempfindlich und erfordert lediglich einen Stromanschluss.

Nutzen: schneller und genauer messen

Der größte Vorteil des DuraMax für das Motorenwerk in Chemnitz: Statt mehreren verschiedenen Prüfmitteln ist nur noch ein Messgerät notwendig, welches bei Bedarf in wenigen Schritten an ein neues Bauteil oder eine neue Motorengeneration angepasst werden kann.

Darüber hinaus sind die Messergebnisse noch umfassender, genauer und zuverlässiger als bisher sowie besser mit den Ergebnissen im Messraum vergleichbar.Inzwischen hat das Werk 14 der kompakten Geräte im Einsatz.

"Dadurch konnten wir unsere Kosten senken," zeigt sich Kurth zufrieden. "Außerdem verbessern wir die Anlagennutzung und die Prozesstransparenz und erhöhen die Ausbringung. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zu wertschöpfungsorientierten Prozessen – ganz im Sinne der übergeordneten Unternehmensziele von Volkswagen."

Kurzprofil

Der Volkswagen-Konzern mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit. Prozess- und Produktqualität gehören zu den wichtigsten Unternehmenszielen. Vorreiter für den Einsatz flexibler Messtechnik direkt in der Fertigungsumgebung ist das Motorenwerk Chemnitz der Volkswagen Sachsen GmbH. 1150 Beschäftigte produzieren in Chemnitz täglich rund 3000 Vierzylinder-Otto- und -Dieselmotoren sowie 4000 Ausgleichswellengetriebe.

 

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