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Genauere Maße – mehr Energie

Pietro Rosa misst Turbinenschaufeln mit Koordinatenmesstechnik von Carl Zeiss

Seit 15 Jahren vertraut das italienische Unternehmen Pietro Rosa TBM S.r.l. bei der Herstellung von Turbinenschaufeln auf Messtechnik von Carl Zeiss. Qualitätsprobleme sind seitdem passé und die Kunden haben eine höhere Energieausbeute.

Herausforderung: kritische Dimensionen und kritische Kunden

Egal ob bei Gas- oder Dampfturbinen, bei Getrieben von Flugzeugen, Schiffen oder Windkrafträdern – die exakte Form der Turbinenschaufelgeometrie bestimmt die Energieausbeute. Die Kunden von Pietro Rosa tüfteln deren Maße deshalb bis ins kleinste Detail aus und beobachten mit kritischem Blick, ob jede einzelne Turbinenschaufel ihren Vorgaben entspricht. Deshalb hat die Messtechnik bei Pietro Rosa so einen hohen Stellenwert.

Die Maße der Schaufeln zu prüfen, ist jedoch nicht gerade leicht. Bei den "Tragflächen" handelt es sich um so genannte Freiformflächen, die nur mit einem Scanning-Verfahren geprüft werden können. Die Fertigungstoleranzen sind mit zwei bis drei Zehntel Millimetern dafür verhältnismäßig groß. Am Fuß der Schaufeln sind die Maße relativ leicht zu messen, da es sich meist um Zylinder, Ebenen oder konische Formen handelt. Doch die Fertigungstoleranzen sind mit ein bis zwei Hundertstel Millimetern, also zehn bis zwanzig Mikrometern, extrem kritisch. Sie können nur an Geräten mit einer Messtoleranz von maximal einem Mikrometer überprüft werden. Früher geschah dies manuell – also in einem fehleranfälligen Prozess.

Lösung: hochpräzise Koordinatenmesstechnik

Seit 1996 vertraut Pietro Rosa auf Messtechnik von Carl Zeiss. Die Wahl des ersten Koordinatenmessgerätes war schnell getroffen: UMC 850 von Carl Zeiss Industrielle Messtechnik war damals das einzige Messgerät am Markt, das über eine aktive Scanning-Technologie verfügte. Das Messobjekt wird dabei kontinuierlich gescannt, anstatt nur punktweise gemessen wie mit einem Taster. Nur so konnte Pietro Rosa die Freiformflächen der Turbinenschaufeln damals prüfen. Seit damals hat Carl Zeiss seine Messtechnologie, Messgeräte und Software kontinuierlich erweitert und verbessert. Aus diesem Grund investierte Pietro Rosa in den vergangenen 15 Jahren immer wieder in neue Geräte der Messtechnik-Experten aus Oberkochen.

Nutzen für den Kunden: Präzision, wo sie gebraucht wird, Geschwindigkeit, wo sie möglich ist

Die Investition in Koordinatenmesstechnik war ein Erfolg: Pietro Rosa Konnte die Messergebnisse erheblich verbessern und so eine lange Lebensdauer der Turbinenschaufeln für eine hohe Energieausbeute garantieren. Zuletzt führte das Unternehmen im April 2011 "ACCURA II" ein – ein sehr flexibles Koordinatenmessgerät, das dem Kunden eine individuelle Gewichtung von Präzision und Schnelligkeit ermöglicht. So kann das italienische Unternehmen die Messgeschwindigkeit bei bestimmten, weniger kritischen Bauteilen erhöhen.

Kurzprofil

Pietro Rosa ist ein führender Hersteller von Turbinen- und Verdichterschaufeln für die Luft- und Raumfahrt sowie für die Öl-, Gas- und Schifffahrtsindustrie und Experte in Sachen kritische Teile für High-Performance-Anwendungen. Das Material ist dabei Nebensache – von Stahl, Nickel bis Titan haben die Italiener alles im Programm. Auch die Größe der Bauteile variiert stark. Pietro Rosa produziert Schaufeln von gerade mal 35 Millimetern bis hin zu 1,70 Meter Länge. Eine Sache jedoch ist bei all diesen Teilen gleich: Die Qualitätssicherung ist ebenso bedeutsam wie komplex.

 

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