Back To Top

Walter Franz, Leiter Entwicklung bei GAUDLITZ:

»Ohne hochpräzise Messgeräte könnten wir die Anforderungen unserer Kunden nicht erfüllen.«

Erfolg

Qualität und Zuverlässigkeit der Messergebnisse gesteigert

Software

KMG

Sensor

Weitere Informationen

Pionier in Sachen Messtechnik

Kunststoffverarbeiter führte branchenweit erstmals neue ZEISS-Geräte ein

Der Coburger Kunststoffverarbeiter GAUDLITZ legt Wert auf eine zeitgemäße Messtechnik, um die Qualität seiner Medizintechnikprodukte zu sichern. Als Pilotkunde von ZEISS führte der Mittelständler daher bereits mehrfach neueste Messverfahren und -geräte ein.

„Ohne hochpräzise Messgeräte könnten wir die Anforderungen unserer Kunden nicht erfüllen,“ so Walter Franz, Leiter Entwicklung bei GAUDLITZ. Der Kunststoffhersteller brachte deshalb im Laufe seiner Geschichte seine Messtechnik immer wieder auf den aktuellen Stand der Technik.

Wechselnde Herausforderungen

In den 80er Jahren verwendete GAUDLITZ immer häufiger Materialien mit einem Glasfaseranteil. Solche Werkstücke verziehen sich jedoch beim Abkühlen in der Spritzgießform in alle Richtungen. Damit sie anschließend trotzdem die gewünschte Form hatten, musste GAUDLITZ den Verzug vorhersehen und die Referenzwerkstücke genau messen. Dies erforderte ein präzises Messgerät. Bereits in den 1990er Jahren rollte dann die nächste Herausforderung auf den Mittelständler zu: Mit der Erhöhung der Stückzahlen drohte die Messtechnik zum Nadelöhr zu werden.
In den folgenden Jahren veränderte eine Reihe von Neuerungen in der Kunststoffverarbeitung auch die Anforderungen an die Messtechnik. So wurden beispielsweise hochkomplexe Formen gegossen und die Messtechniker drangen immer öfter in das Innere dieser Bauteile vor, um Defekte zu erkennen. Für die Messung gossen sie die Werkstücke in Gießharz ein und zersägten sie. Das Problem: Dies war nicht nur sehr zeitaufwändig, durch das Zerschneiden und Eingießen konnte das Werkstück sich auch verformen.

Lösungen: Vom Koordinatenmessgerät ZEISS UMC 850 bis zum Computertomographen

1988 entschied sich GAUDLITZ für das Koordinatenmessgerät ZEISS UMC 850. Dieses Gerät war zum einen wesentlich genauer als die vorher eingesetzten Messmaschinen. Zum anderen scannte es die Werkstückoberfläche kontinuierlich, statt Formgestalt und Lage aus Mittelwerten von punktuellen Messungen abzuleiten.
Auch auf die Notwendigkeit, schneller zu messen, reagierte GAUDLITZ 1995 mit der Anschaffung eines ZEISS Gerätes. Als Pilotkunde führte das Unternehmen das Portalmessgerät ZEISS PRISMO VAST erstmals in der Kunststoffverarbeitung ein, eine Neuentwicklung, die hohe Messgeschwindigkeit und Präzision vereinte. 2007 wurde GAUDLITZ dann zum zweiten Mal Pilotkunde von ZEISS: Mit dem Computertomographen ZEISS METROTOM 1500 wurden Werkstücke zerstörungsfrei von außen und innen gemessen.

Nutzen: Präzision erhöht, Messzeit verkürzt

Durch den permanenten Einsatz modernster Messtechnik gelang es GAUDLITZ nicht nur die hohe Qualität seiner Produkte zu sichern. Der Mittelständler reduzierte zudem die Messzeiten um bis zu 75 Prozent und senkte auch den Aufwand für die Werkzeugentwicklung drastisch. Und nicht zuletzt befähigten die Messgeräte das Unternehmen, völlig neue Produkte zu entwickeln.

 

Wir verwenden Cookies auf dieser Website. Cookies sind kleine Textdateien, die von Websites auf Ihrem Computer gespeichert werden. Cookies sind weit verbreitet und helfen Seiten optimiert darzustellen und zu verbessern. Durch die Nutzung unserer Seiten erklären Sie sich damit einverstanden. mehr

OK