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Computertomografie macht Verhalten von Silikon sichtbar

Dank seiner ganz speziellen Elastizität ist Silikon im Alltag, in der Medizin und in der Industrie allgegenwärtig. Doch das Verhalten von Silikonteilen unter Belastung ist schwer vorhersehbar. Der Spritzgussspezialist starlim//sterner nutzt daher bei der Entwicklung technischer Formteile aus Silikon ein computertomografisches Messgerät von Carl Zeiss IMT. Der Blick ins Innere eines Werkstücks macht schnell klar, wie die einzelnen Formteile optimiert werden müssen, um ihre jeweilige Aufgabe verlässlich und dauerhaft zu erfüllen.


Herausforderung: der Blick ins Innere

Wir gewinnen über die Computertomografie Einblicke ins Innenleben eines Produktes, die wir sonst nicht bekämen. Nur so sehen wir, wie sich das Material unter realen Bedingungen verhält, und können Rückschlüsse für die erneute Berechnung und Anpassung ziehen", erklärt Johannes Pichler, Manager R&D bei starlim//sterner. Wie sich Geometrie und Materialkombinationen in der Anwendung auswirken können, ist von außen nicht sichtbar und nur schwer planbar. In der Vergangenheit musste starlim//sterner daher aufwändige – teils zerstörende – Verfahren zur Qualitätssicherung anwenden, die den Entwicklungsprozess in die Länge zogen.

Lösung: Computertomografie misst berührungslos und zerstörungsfrei

Seit zwei Jahren nutzt starlim//sterner die Computertomografie in der Produktentwicklung. In einem Anbietervergleich ließ Pichler Vergleichsscans anfertigen. Die Entscheidung für den METROTOM von Carl Zeiss fiel aus mehreren Gründen: "Uns überzeugte das stimmige, vertrauenswürdige Gesamtkonzept. Positive Argumente waren außerdem die Ergonomie und das kompetente Produktmanagement. Der weltweit renommierte Name Carl Zeiss hat uns die Entscheidung zusätzlich erleichtert“, fasst Pichler zusammen. Seit März 2010 setzt starlim//sterner den METROTOM 800 nun im eigenen Messraum ein.

Nutzen: gleichbleibend hohe Qualität bei riesigen Stückzahlen

"Früher haben wir uns in erster Linie auf die Erfahrung unserer Produktentwickler und den gesunden Menschenverstand verlassen. Heute können wir jedes Detail zweifelsfrei und reproduzierbar messen", sagt Pichler. Der Gewinn besteht in seinen Augen weniger in der Geschwindigkeit der zerstörungsfreien Messung als vielmehr in der Qualität. Gerade bei Stückzahlen von mehreren 100 Millionen pro Jahr, die starlim//sterner von manchen Formen produziert, wären Mängel verheerend. „Durch die CT-Messung gelingt es uns, den Produkten eine um ein Vielfaches höhere Lebensdauer zu verschaffen. Mit der Langzeitstabilität der Teile erhöhen wir die Gesamtqualität des Produkts und stärken die Marke unserer Kunden", erklärt der Entwicklungsleiter.

Kurzprofil

Das in Oberösterreich und London/Ontario (CAN) ansässige Unternehmen starlim//sterner gehört weltweit zu den größten Verarbeitern von Flüssigsilikon im Spritzguss. Produziert werden technische Formteile für die Automobil- und Life-Science-Branche sowie für die Sanitär-/Haushalts- und die Telekommunikationsindustrie. Das Unternehmen übernimmt die Gesamtverantwortung für Entwicklungs- und Produktionsaufträge – von der Produktidee über das Produktdesign, den eigenen Werkzeugbau bis hin zur vollautomatischen Serienfertigung.

 

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