ZEISS OCT Academy 2016

Unter dem Motto „Revolution trifft Praxis“ lud ZEISS am 9. Oktober im Bergschlössl in Linz zur alljährlichen OCT-Academy ein.

Unter der Leitung von Dr. Christoph Mitsch (Medizinische Universität Wien) wurden in themenspezifischen Workshops aktuelle Fallbeispiele erörtert und ein gegenseitiger Austausch ermöglicht. In seinem Workshop diskutierte Dr. Mitsch die OCT-basierte Diagnostik von Makulaerkrankungen. Univ.-Doz. Dr. Navid Ardjomand (Augenlaserzentrum Graz) präsentierte Fälle zur Bedeutung des OCT in der refraktiven und in der Vorderabschnitts-Chirurgie. Dr. Michael Tittl (Augenarztordination Wien), Anwender der OCT-Angiographie, zeigte Erkenntnisse zur non-invasiven OCT-Angiographie und deren Einsatz in der Praxis. Univ.-Prof. Dr. Clemens Vass, (Medizinische Universität Wien) diskutierte mit den Workshop-Teilnehmern die zielführende Anwendung der optischen Kohärenztomographie in der Glaukom-Diagnostik. In seinem Vortrag „Struktur & Funktion – Diagnostik leicht gemacht“ erklärte er, warum eine Kombination struktureller und funktionaler Informationen bei der Glaukombefundung sehr hilfreich ist.

Bei der abschließenden Podiumsdiskussion zur Frage, ob die OCT-Angiographie die klassische Fluoreszenzangiographie künftig ersetzen wird, konnte Univ.-Prof. Dr. Gerhard Kieselbach (Privatklinik Hochrum und Telfs), ebenfalls Anwender der neuen Technologie, relevante Erfahrungen einbringen. Die Meinungen über die Zukunft der noninvasiven OCT-Angiographie gingen dabei auseinander. „Man wird sehen, wo der Weg hinführt. Es ist wohl noch zu früh, um eine endgültige Antwort auf diese Frage geben zu können“, lautete Dr. Mitschs Resümee.