IAEA Ministerkonferenz zu Nuklearforschung und –technologie

ZEISS präsentierte Strahlentechnologielösungen für den Gesundheitsbereich und die Materialforschung

Wien, 28.-30. November 2018

Die diesjährige Ministerkonferenz der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) stand im Zeichen der friedlichen Nutzung von Atomtechnologie als ein Beitrag zum Erreichen der VN-Nachhaltigkeitsziele. Eröffnet wurde die Konferenz von Kronprinzessin Victoria von Schweden und Hr. Thomas Reiter, ehemaliger deutscher Astronaut, European Space Agency (ESA). Über 50 Minister sowie zahlreiche weitere hochrangige Vertreter aus den Mitgliedsstaaten, aber auch Vertreter aus Wirtschaft und Forschung diskutierten die Chancen der zivilen nuklearen Anwendungen für die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen, insbesondere in den Entwicklungs-und Schwellenländern. Schwerpunktthemen der Konferenz waren die menschliche Gesundheit, Ernährungssicherheit, Wasserkreislauf, Nuklearanwendungen in der Industrie und der Materialforschung sowie beim Klimaschutz.

Als weltweit tätiger Technologiekonzern der optischen und optoelektronischen Industrie entwickelt, produziert und vertreibt die Zeiss Gruppe u.a. Messtechnik, Mikroskope, Medizintechnik und Halbleiterfertigungsausrüstung. Gerade in den weltweiten Wachstumsmärkten stehen Sicherheitsaspekte und Nachhaltigkeit im Bereich der Nuklearforschung und –technologie im Vordergrund. Auf der Ministerkonferenz zu Nuklearforschung und –technologie präsentierte ZEISS mit seinem auf Röntgentechnologie basierenden Portfolio sichere und nachhaltige Lösungen für die Krebsbehandlung sowie X-Ray-Microscopy und Computer Tomographie Lösungen für Anwendungen in der Industrie und Materialforschung.

DI MBA Peter Amend, Geschäftsführer Carl Zeiss Österreich, Schweiz und Südosteuropa, begrüßte im Rahmen der Konferenz Dr. Heidrich, Unterabteilungsleiter Energiepolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, den deutschen Botschafter Gerhard Küntzle und Herr Dazhu Yang, Deputy Director General für technische Zusammenarbeit der IAEO, am ZEISS Stand, um ihnen Lösungen in den Bereichen Gesundheit und Forschung zu präsentieren.

„ZEISS ist es ein besonderes Anliegen, medizinischen Fortschritt voranzutreiben und Ärzte auf der ganzen Welt dabei zu unterstützen, die Lebensqualität ihrer Patienten zu verbessern und zu Gesundheit und dem Wohlbefinden unserer Gesellschaft beizutragen“, erläutert Peter Amend. „So ermöglicht die Intraoperative Strahlentherapie (IORT) von ZEISS eine gezielte, risikoadaptierte und interdisziplinäre Behandlung von Tumorerkrankungen. Durch die Verwendung von niederenergetischer Röntgenstrahlung kann die Strahlung hochdosiert und präzise in den Tumor oder nach der Tumorresektion in das Tumorbett verabreicht werden. Diese sichere Bestrahlungsmethode zeichnet sich durch einfache Bedienung und Kosteneffizienz aus und ist daher auch sehr gut für Wachstumsmärkte geeignet“, fasst Peter Amend zusammen. Neben dem Gesundheitsbereich adressiert ZEISS vor allem auch die in Industrie und Forschung steigende Nachfrage nach zerstörungsfreier 3D-Bildgebung mittels Röntgentechnologien und treibt dabei globale Megatrends wie Miniaturisierung, Additive Manufacturing sowie die technologische Konvergenz von Nano-, Bio- und IT-Wissenschaften voran.

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Kurzprofil Carl Zeiss Meditec AG:

Die im SDAX und TecDAX der deutschen Börse gelistete Carl Zeiss Meditec AG (ISIN: DE0005313704), ist die Medizintechnik-Sparte von ZEISS und einer der weltweit führenden Medizintechnikanbieter. Das Unternehmen liefert innovative Technologien und applikationsorientierte Lösungen, die es den Ärzten ermöglichen, die Lebensqualität ihrer Patienten zu verbessern. Zur Diagnose und Behandlung von Augenkrankheiten bietet das Unternehmen Komplettlösungen, einschließlich Implantaten und Verbrauchsgütern. In der Mikrochirurgie stellt das Unternehmen innovative Visualisierungslösungen bereit. Mit rund 3.000 Mitarbeitern weltweit erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2016/17 (30. September) einen Umsatz von 1.189,9 Mio. Euro.

Hauptsitz des Unternehmens ist Jena, Deutschland. Neben weiteren Niederlassungen in Deutschland ist das Unternehmen mit über 50 Prozent seiner Mitarbeiter an Standorten in den USA, Japan sowie Spanien und Frankreich vertreten. Das Center for Application and Research India (CARIn) in Bangalore, Indien, und das Carl Zeiss Innovations Center for Research and Development in Shanghai, China, stärken die Präsenz in diesen schnell wachsenden Ländern. Etwa 41 Prozent der Carl Zeiss Meditec-Anteile befinden sich im Streubesitz. Die übrigen rund 59 Prozent werden von der Carl Zeiss AG, einer weltweit führenden Unternehmensgruppe der optischen und optoelektronischen Industrie, gehalten.

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