Standards setzen in einem der anspruchsvollsten Märkte der Welt: Mit Innovationen für die ophthalmologische Chirurgie präsentiert sich ZEISS auf der WOC in Tokio

JENA, Deutschland/TOKIO, Japan, 01.04.2014.

Gleich zwei Produkte stellt ZEISS auf dem diesjährigen Weltkongress der Ophthalmologen (WOC) in Tokio erstmals dem internationalen Publikum vor: Als Marktführer im Bereich der Operationsmikroskope präsentiert ZEISS in Tokio das erste System für integrierte intraoperative OCT-Bildgebung. Ein neuer Excimerlaser ergänzt das ZEISS Portfolio für die refraktive Chirurgie, das mit seiner Vielfältigkeit und dem minimalinvasiven SMILE Verfahren auch anspruchsvollste Kundenbedürfnisse abdeckt.

Ein Highlight der Messe ist ein neues ZEISS System für die ophthalmologische Chirurgie. Es umfasst das Operationsmikroskop OPMI LUMERA® 700 und die integrierte OCT-Kamera RESCAN™ 700. Die ersten Behandlungsergebnisse wurden bereits auf Fachkongressen in Wien und Mainz diskutiert; in Tokio wird das System erstmals einem internationalen Publikum vorgestellt.

Pilot-Anwender berichten übereinstimmend, dass sie mit diesem Gerät die für den Erfolg eines Eingriffes wesentlichen anatomischen Details erkennen können, ohne die Operation unterbrechen zu müssen. Das System ermöglicht ihnen, den Eingriff lückenlos zu überwachen und die klinischen Ergebnisse noch im OP zu überprüfen. „Die ersten positiven Erfahrungsberichte bestätigen unseren Ansatz, mit der Integration zweier leistungsfähiger Technologien neue Maßstäbe zu setzen und so für unsere Kunden noch bessere Behandlungsresultate zu ermöglichen“, sagt Dr. Ludwin Monz, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss Meditec AG. In die Entwicklung des Geräts eingeflossen ist die langjährige Kompetenz von ZEISS in der OCT-Technologie. In den Neunzigerjahren hatte das Unternehmen die OCT-Technologie in Partnerschaft mit dem Wissenschaftler James Fujimoto vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) zur Marktreife entwickelt und damit für die Behandlung von Augenkrankheiten ganz neue Möglichkeiten erschlossen.

Ein weiteres Resultat der langjährigen Unternehmenserfahrung in der Ophthalmologie, hier auf dem Feld der Kataraktchirurgie, ist die ZEISS Cataract Suite markerless. Diese Lösung ermöglicht für die Kataraktchirurgen einen reibungslosen Arbeitsablauf bei der Implantation einer torischen Intraokularlinse. Zunächst wird dabei mit dem optischen Biometer IOLMaster® 500 das Auge vermessen, die Astigmatismusachse bestimmt und die Intraokularlinse ausgewählt. Im gleichen Arbeitsgang nimmt das Gerät ein Referenzbild der limbalen Blutgefäße auf. Dieses Bild wird intraoperativ dem Chirurgen im Mikroskop angezeigt. Die im herkömmlichen Arbeitsablauf notwendige zeitaufwendige manuelle Markierung der Astigmatismusachse entfällt.

Eine weitere Neuigkeit betrifft das ZEISS Datenmanagementsystem FORUM®: Die Review- und Analyse-Erweiterung FORUM Glaucoma Workplace ermöglicht eine verbesserte Visualisierung der klinischen Daten und damit eine anschaulichere Patientenberatung und –aufklärung. Die Erweiterung wurde erstmals Ende 2013 auf dem US-Markt eingeführt und kann auf der WOC nun auch in Japan vorgestellt werden. Die Anwendung erlaubt die Darstellung und Auswertung von Daten des Humphrey® Field Analyzer (HFA) außerhalb des Geräts – praktisch überall in der Praxis. Dank der interaktiven, funktionellen Guided Progression Analysis™ kann der akute Krankheitsverlauf des Patienten dargestellt werden. Über eine Trendanalyse können Ärzte den möglichen weiteren Krankheitsverlauf besser identifizieren, insbesondere bei Patienten, bei denen das Risiko weiterer Gesichtsfeldschädigungen besteht. Mit dem kombinierten Bericht HFA-CIRRUS werden die Untersuchungsdaten vom HFA und CIRRUS zur Unterstützung bei der Interpretation in einem Bericht kombiniert. Somit hilft ZEISS besonders Augenärzten, die mehr als ein Perimeter oder Cirrus OCT nutzen.

Doch auch für kleinere Praxen bietet ZEISS eine maßgeschneiderte Datenverwaltung: das vorkonfigurierte Paket FORUM GO. Es erlaubt Augenärzten die schnelle und effiziente Überprüfung von Untersuchungsergebnissen, diagnostischen Analysen und Berichten.
Mit dem neuen Excimerlaser MEL® 90 und dem Maßstäbe setzenden Femtosekundenlaser VisuMax® zeigt ZEISS in Tokio sein im Markt einzigartiges Produktportfolio für die refraktive Chirurgie. Mit den Geräten von ZEISS können neben LASIK und Femto-LASIK auch Methoden der Oberflächenablation wie die Photorefraktive Keratektomie (PRK) und LASEK vorgenommen werden. Als weltweit einziger Medizintechnik-Hersteller bietet ZEISS darüber hinaus die mikroinvasive SMILE-Prozedur („Small Incision Lenticule Extraction“) zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten an, die gänzlich ohne Flap auskommt und sich mit mehr als 80.000 Anwendungen erfolgreich etabliert hat. Während das Produkt in Europa und den meisten Ländern Asiens bereits zugelassen ist, läuft in den USA eine Studie mit vielversprechenden ersten Ergebnissen, die erst im Dezember 2013 von der FDA auf Fehlsichtigkeiten bis – 10 Dioptrien erweitert wurde.

Abgerundet wird der ZEISS-Auftritt auf der WOC durch Produkte aus dem erweiterten Basis-Diagnostik-Portfolio: VISULENS™ 500, der automatische Scheitelbrechwertmesser von ZEISS, bestimmt einfach und schnell die Stärke von Brillengläsern und Kontaktlinsen. Das Spaltlampen-Imaging-Modul SL Cam 5.0 ist mit allen ZEISS Spaltlampen kompatibel und liefert Bilder und Videos in hoher Qualität.

„ZEISS ist in Japan, einem der wichtigsten Leitmärkte für Medizintechnikprodukte, seit mehr als 100 Jahren präsent. In diesem hochinnovativen Umfeld setzen wir mit unseren Produkten neue Standards“, sagt Dr. Ludwin Monz, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss Meditec AG.
Hinweis für die Redaktionen: Sie finden ZEISS auf der WOC im Exhibition Forum am Stand E11.

Am Freitag, dem 4. April 2014, findet am Rande der WOC von 16 bis 18 Uhr Tokioter Zeit ein ZEISS Pressegespräch statt. Nähere Informationen und Anmeldung unter press .meditec @zeiss .com

Ansprechpartner für die Presse:
Jann Gerrit Ohlendorf, Group Communications, Carl Zeiss Meditec AG
Telefon +49 (0) 3641 220-331, Email: press .meditec @zeiss .com

Ansprechpartner für Investoren:
Sebastian Frericks, Investor Relations, Carl Zeiss Meditec AG
Tel. 03641 220-116, E-Mail: investors .meditec @zeiss .com


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Kurzprofil

Die im TecDAX der deutschen Börse gelistete Carl Zeiss Meditec AG (ISIN: DE0005313704) ist einer der weltweit führenden Medizintechnik-Anbieter. Das Unternehmen liefert innovative Technologien und applikationsorientierte Lösungen, die es den Ärzten ermöglichen, die Lebensqualität ihrer Patienten zu verbessern. Zur Diagnose und Behandlung von Augenkrankheiten bietet das Unternehmen Komplettlösungen, einschließlich Implantaten und Verbrauchsmaterialien. In der Mikrochirurgie stellt das Unternehmen innovative Visualisierungslösungen bereit. Abgerundet wird das Medizintechnik-Portfolio der Carl Zeiss Meditec durch viel versprechende Zukunftstechnologien wie die intraoperative Strahlentherapie. Die rund 2.500 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2012/2013 (30. September) einen Umsatz von 906 Millionen EUR. Hauptsitz der Carl Zeiss Meditec ist Jena, Deutschland.

Neben weiteren Niederlassungen in Deutschland ist das Unternehmen mit über 50 Prozent seiner Mitarbeiter an Standorten in USA, Japan sowie Spanien und Frankreich vertreten. Das Center for Research and Development (CARIn) in Bangalore, Indien, und das Carl Zeiss Innovations Center for Research and Development in Shanghai, China, stärken die Präsenz des Unternehmens auch in diesen sich rasch entwickelnden Ländern. Etwa 35 Prozent der Carl Zeiss Meditec-Anteile befinden sich im Streubesitz. Die übrigen 65 Prozent werden von der Carl Zeiss AG, einer weltweit führenden Unternehmensgruppe der optischen und optoelektronischen Industrie, gehalten.
In den Märkten Industrial Solutions, Research Solutions, Medical Technology und Consumer Optics trägt Carl Zeiss seit mehr als 160 Jahren zum technologischen Fortschritt bei und verbessert die Lebensqualität vieler Menschen. Die Carl Zeiss AG, Oberkochen, ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung.


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