Aufstieg in die Champions League

Innerhalb weniger Jahre ist dem österreichischen Druck- und Spritzgussunternehmen TCG UNITECH Gruppe der Anschluss an die Outperformer der Branche gelungen. Um jedoch auch in Zukunft im Hochlohnland Österreich wettbewerbsfähig zu fertigen, investierte die in Kirchdorf sitzende Firmenzentrale in einen Computertomographen aus dem Hause ZEISS.

Wie TCG UNITECH mit ZEISS Lösungen erfolgreich ist:
ZEISS METROTOM
ZEISS CALYPSO
ZEISS PiWeb
Erfolg:
  • Effizientere Workzeugkorrektur dank Senkung der Messzeit um 75%
  • Optimierung der Druckgussprozesse
  • Frühzeitige Validierung der Ergebnisse mit den Kunden ermöglicht schneller Freigabe für die Serienfertigung

Kürzere Messzeiten katapultieren TCG UNITECH auf die Poleposition

Herausforderung: Optimierung der Druckgussprozesse

Das Unternehmen, das sich als Partner der Automobilndustrie versteht, wächst „mit konsequenter Innovationsarbeit und hochkomplexen Produkten“, erklärt der technische Geschäftsführer Walter Mayer. Neben der Entwicklung und Fertigung von Öl- und Kühlmittelpumpen liefert die Gruppe auch verschiedenste Kunststoffkomponenten an Unternehmen wie Audi, BMW, DAIMLER, Bosch oder VW. Den Schwerpunkt bilden jedoch ca. 320 unterschiedliche Aluminium- und Magnesiumdruckgussteile wie Lenkgehäuse, Nockenwellenträger, Abschlussdeckel oder dünnwandige Interieurteile, die die Österreicher an Ort und Stelle mit hochpräzisen CNC-gesteuerten Maschinen einbaufertig bearbeiten. Um ihre gesamten Druckgussprozesse zu optimieren, arbeiten sie seit einigen Monaten mit einem ZEISS METROTOM 1500. Ein Novum: „Noch ist die Prüfung von Gussrohlingen mit einem Computertomografen in unserer Branche eher die Ausnahme als die Regel“, wie der Leiter Qualitätsmanagement der TCG UNITECH Gruppe (TCG), David Demmelmair, erklärt.

Rene Klaffenböck, Teamleiter Labor und Umweltbeauftragter der TCG UNITECH Gruppe und David Demmelmair, Leiter Qualitätsmanagement, erklären: „der große Pluspunkt des ZEISS METROTOM 1500 ist, dass wir jetzt sehr schnell und vor allem sicher erkennen, ob es sich bei den detektierten Porositäten um Lufteinschlüsse oder Schwund handelt.“
Rene Klaffenböck, Teamleiter Labor und Umweltbeauftragter der TCG UNITECH Gruppe und David Demmelmair, Leiter Qualitätsmanagement, erklären: „der große Pluspunkt des ZEISS METROTOM 1500 ist, dass wir jetzt sehr schnell und vor allem sicher erkennen, ob es sich bei den detektierten Porositäten um Lufteinschlüsse oder Schwund handelt.“
ZEISS METROTOM 1500 erleichtert die Fehlerbehebung in der Produktion verschiedenster Gießereiprodukte der TCG UNITECH Gruppe.
ZEISS METROTOM 1500 erleichtert die Fehlerbehebung in der Produktion verschiedenster Gießereiprodukte der TCG UNITECH Gruppe.

Effiziente Qualitätssicherung mit Computertomographie von ZEISS

Seit 2016 steht am Standort in Kirchdorf an der Krems in unmittelbarer Nähe zur Fertigung ein ZEISS METROTOM 1500. „Ein Computertomograf ist eine innovative Technologie“, erklärt Rene Klaffenböck, Teamleiter Labor und Umweltbeauftragter der TCG, dementsprechend aufwändig war bzw. ist es, Messstrategien zu entwickeln, die sicherstellen, dass „unsere CT-Ergebnisse denen entsprechen, die wir mit unseren anderen Messgeräten bzw. Messmethoden erzielen“. Eine Aufgabe, in die er und seine Kollegen bereits mehrere Monate Arbeit investierten. Um beispielsweise die im Volumenmodell sichtbaren Defekte adäquat bewerten zu können, ließ Klaffenböck anfangs die auffälligen Bereiche der Prüfobjekte stufenweise aufschleifen und mit einem Lichtmikroskop untersuchen. Diese Ergebnisse bzw. die daraus gewonnenen Erkenntnisse sammelt der Ingenieur in zig Ordnern. „Durch den frühzeitigen Einstieg in die neue Technologie haben wir uns einen Vorsprung von gut zwei bis drei Jahre in der Branche erarbeitet“, so Klaffenböck.

"Statt vier Qualitätsprüfungen braucht es jetzt nur noch eine Messung im ZEISS METROTOM"

Rene Klaffenböck, Teamleiter Labor und Umweltbeauftragter der TCG Unitech Gruppe

Nutzen: Gestärkte Wettbewerbsfähigkeit

Der große Pluspunkt des Gerätes ist für Demmelmair und Klaffenböck, dass „wir jetzt sehr schnell und vor allem sicher erkennen, ob es sich bei den detektierten Porositäten um Lufteinschlüsse oder Schwund handelt“. Wissen, das die Gießereimitarbeiter laut Klaffenböck befähigt, sofort die „richtigen Stellschrauben an ihren Maschinen zu drehen“. Die ersten Ergebnisse bestätigen die Wirtschaftlichkeitsberechnungen des Ingenieurs. Und nicht nur das: Bei Neuaufträgen kommt bereits ein weiterer Vorteil der Computertomographie zum Tragen. „Wir erhalten bei Neuteilen bzw. im Rahmen der Bemusterung jetzt sofort ein detailliertes Gesamtbild und können über ZEISS Reverse Engineering effizient in die Werkzeugkorrektur eingreifen“, betont Demmelmair. Zudem werden bei TCG diese ersten Ergebnisse jetzt sofort mit den Kunden validiert, was mittelfristig „die Freigabe der Serienfertigung beschleunigt“, so Demmelmair, der die Computertomographie als „Schlüsselfaktor begreift, um TCG mit seinen mitteleuropäischen Produktionsstandorten in der obersten Liga zu halten“.

Wovon viele Unternehmensmanager träumen, hat die Führungsriege des österreichischen Druck- und Spritzgussunternehmens TCG UNITECH Gruppe geschafft: den Anschluss an die Outperformer ihrer Branche.
Wovon viele Unternehmensmanager träumen, hat die Führungsriege des österreichischen Druck- und Spritzgussunternehmens TCG UNITECH Gruppe geschafft: den Anschluss an die Outperformer ihrer Branche.
Über TCG UNITECH

Wie die oberösterreichische Zeitung OÖNachrichten Ende 2017 vermeldete, ist die Entwicklung der TCG UNITECH Gruppe „eine der beeindruckendsten wirtschaftlichen Erfolgsgeschichten der vergangenen Jahre“. Denn in der Wirtschaftskrise 2009 stand die heute zu den größten Arbeitgebern im Kremstal, Österreich, gehörende Firma kurz vor dem Abgrund. Heute beschäftigt die TCG UNITECH Gruppe über 1000 Mitarbeiter und generierte 2017 als Gruppe 220 Millionen Euro Umsatz. Neben der Entwicklung und Fertigung von Öl- und Kühlmittelpumpen liefert die Firma auch verschiedenste Kunststoffkomponenten an Unternehmen wie Audi, BMW oder VW. Schwerpunkt bilden ca. 320 unterschiedliche Aluminium- und Magnesiumdruckgussteile wie Lenkgehäuse, die die Österreicher einbaufertig bearbeiten.