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Polnische Akademie der Wissenschaften

Polnische Akademie der Wissenschaften

Institut für Immunologie und experimentelle Therapie

Wählen Sie Ihr ideales ZEISS Mikroskop in den Einrichtungen unseres labs@location Partners, der Polnischen Akademie der Wissenschaften und insbesondere des Instituts für Immunologie und experimentelle Therapie in Wroclaw.

Die Polnische Akademie der Wissenschaften ist ein 1952 gegründetes staatliches Forschungsinstitut. Von Anfang an agierte das Institut als Gelehrtengesellschaft, welche durch führende Wissenschaftler und Forschungsorganisationen gewählt wird. Dies geschieht in ihren zahlreichen wissenschaftlichen Einrichtungen. Das Institut nimmt über seine wissenschaftlichen Ausschüsse heute auch hochrangige Beratungsfunktionen wahr.

Das Institut für Immunologie und experimentelle Therapie wurde 1952 von der Polnischen Akademie der Wissenschaften gegründet. Hauptgründer und erster Leiter des Instituts war der berühmte polnische Immunologe und Mikrobiologe Professor Ludwik Hirszfeld.

 

Wichtige Forschungsprogramme

  • Antivirale Immunität
  • Bakterielle Antigene
  • Bakteriophagenforschung und -therapie
  • Zelluläre Signalgebung
  • Klinische Immunologie
  • Experimentelle Krebstherapie
  • Glykoimmunobiologie
  • Immunologie von Bakterieninfektionen
  • Immunomodulation
  • Immunopharmakologie
  • Molekularbiologie
  • Transplantationsimmunologie
  • Tumorimmunologie

Hauptprojekte

Molekularbiologie

  • Streptomyceten

    Streptomyceten sind harmlose Bodenbakterien, die viele wertvolle Antibiotika und andere sekundäre Metaboliten produzieren. Kompartimente der Hyphen von Streptomyceten enthalten eine große Zahl von Kopien eines linearen Chromosoms, während E. coli und andere stäbchenförmige Bakterien ein einziges rundes Chromosom besitzen. Dies zeigt die einzigartigen Merkmale der Chromosomenreplikation von Streptomyceten. Unsere Projekte konzentrieren sich auf die Initiierung der Chromosomenreplikation und die Regulierung dieses Prozesses.

  • Abspaltung von Streptomyceten

    Während der Sporenbildung der Streptomyceten müssen mehrere Chromosomen im sporenbildenden Lufthyphen abgetrennt werden, damit jede Spore ein einziges Chromosom enthält. Dieser Wachstums- und Entwicklungsmodus wirft die Frage auf, wie sich die Mechanismen der Chromosomentrennung von jenen unterscheiden, die in einzelligen Bakterien studiert wurden.

  • Helicobacter pylorii

    Helicobacter pylori ist ein gramnegatives, mikroaerophilies pathogenes Bakterium, das die Schleimhäute des Verdauungstraktes von etwa der Hälfte der Weltbevölkerung besiedelt und Magengeschwüre, Magen-Adenokarzinome und Magenlymphome verursacht. Die Initiierung der Chromosomenreplikation ist der erste und streng kontrollierte Schritt in der DNA-Synthese. In unserem Labor studieren wir die Initiierung und Regulierung der Chromosomenreplikation von H. pylori. Unser Ziel ist es, mithilfe verschiedener In-vivo- und In-vitro-Methoden die an diesem Prozess beteiligten Faktoren zu entdecken und zu charakterisieren: DNA-Sequenzen und Proteine und ihre reziproken Interaktionen.

     

  • Mykobakterien

    Pathogene Mykobakterien, wie der Erreger der Tuberkulose, sind langsam wachsende, längliche (manchmal verzweigte) Stäbchen. Über ihre Zellteilung und DNA-Segregation ist wenig bekannt. In unserem Projekt wollen wir die Chromosomensegregationsvorgänge in Mykobakterien und Streptomyceten vergleichen.

     

Bakteriophagenforschung und -therapie

THERAPEUTISCHE VERWENDUNG VON BAKTERIOPHAGEN BEI BAKTERIENINFEKTIONEN

Die weit verbreitete Verwendung von Antibiotika in der fortschrittlichen Welt hat zur Entwicklung von Bakterienstämmen geführt, die gegen fast alle verfügbaren antimikrobiellen Wirkstoffe hochgradig resistent sind. Das bedeutet, dass bei den meisten Infektionen, die von solchen Bakterien hervorgerufen werden, selbst starke Antibiotika wirkungslos sind. Diese Situation stellt ein schwerwiegendes therapeutisches Problem dar. Wir beobachten daher ein zunehmendes Interesse an der Verwendung von Bakteriophagen in der medizinischen Praxis. Seit 1980 werden die spezifischen Bakteriophagen in unserem Labor in der Behandlung von über 1.500 Patienten mit eitrigen Bakterieninfektionen verwendet, bei denen Routinebehandlungen mit Antibiotika wirkungslos blieben. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass die Phagentherapie sicher und hochwirksam ist (der Großteil der Patienten konnte geheilt werden).


Unser Angebot:

  • Isolation und Identifikation von Bakterienstämmen aus den Proben der Patienten
  • Erkennung der Sensitivität der isolierten Stämme gegenüber spezifischen Bakteriophagen
  • Präparation von Phagenlysaten für die therapeutische Behandlung.